Bezahlte E-Mails

Fürs E-Mail lesen bezahlt werden? Wäre das schön, für jedes Spammail im Posteingang abzukassieren...

Speziell im englischsprachigen Raum sind solche Paid Mail Angebote, die für das Lesen von Werbemails bezahlen, erstaunlich verbreitet. Doch was ist wirklich dran an diesem System? Das Ganze klingt so kurios, dass wir es einfach ausprobieren mussten.

Also schnell bei PenniesByMail und Dayseeking angemeldet und abgewartet.

Nach einiger Zeit trudeln die ersten Mails im Posteingang ein. Sie enthalten Links, über die man auf die Angebotsseiten der Werbetreibenden kommt. 

Nur wenn diese Links angeklickt werden, wird ein bestimmter Cent-Betrag - oder besser gesagt der Bruchteil eines Cent-Betrages - auf das eigene Konto gebucht. Dazu muss die Seite des werbenden Unternehmens aber für mindestens 30 oder 40 Sekunden angesehen werden.  

Das ist bei den ersten paar Mails noch amüsant, langweilt aber schnell. Bei den folgenden Mails wird nur noch der Link angeklickt, die Seite im Hintergrund für die erforderlichen 30 Sekunden offen gelassen und dann wieder geschlossen.

Fazit: Als Werbemedium für Unternehmen unbrauchbar, da die User hauptsächlich ihr Geld kassieren wollen. Als Verdienstmöglichkeit auf Dauer zu mühsam und zu wenig erfolgreich. Außerdem kann es passieren, dass die Website des Paid Mail Anbieter über Nacht nicht mehr erreichbar ist. Meistens auf Grund unbezahlter Webspace-Rechnungen...

Wenn Sie es selbst ausprobieren wollen, dann sollten Sie eine E-Mail-Adresse verwenden, die Sie ausschließlich dafür einsetzen und anschließend wieder löschen können. Es wird sowieso schon zu viel Spam versendet.

 


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